Coolio

* 01.08.1963 in Compton
† 28.09.2022 in Los Angeles
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Angelegt am 29.09.2022
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Über den Trauerfall (6)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Coolio , wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Coolio

29.09.2022 um 10:17 Uhr von Redaktion

Coolio (* 1. August 1963 in Compton, Kalifornien; bürgerlich Artis Leon Ivey Jr.; † 28. September 2022 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Rapper und Schauspieler.

Leben

29.09.2022 um 10:17 Uhr von Redaktion

Ivey kam schon sehr früh mit der Hip-Hop-Szene in Berührung. Nachdem er seinen Highschool-Abschluss erreicht hatte, trat er in die Hip-Hop-Gruppe von WC, WC & The Maad Circle, ein und trat zunächst im Hintergrund auf. Nach eigenen Angaben wählte er den Künstlernamen Coolio, nachdem ihn beim Üben auf der Straße ein Passant gefragt hatte, ob er sich denn einbilde, Julio Iglesias zu sein. Seine Freunde übernahmen diese Bemerkung als Scherz und nannten ihn fortan Coolio.1994 trennte er sich von der Gruppe, um sein erstes Soloalbum It Takes a Thief aufzunehmen. Aus dem Album wurden die Lieder Fantastic Voyage, I Remember und Mama I’m in Love with a Gangster als Singles ausgekoppelt. Den größten Charterfolg brachte ihm bis dahin Fantastic Voyage. I Remember wurde zum Soundtrack von Beavis and Butt-Head.

 

1995 brachte er sein bisher erfolgreichstes Album Gangsta’s Paradise auf den Markt, welches sich über 4 Millionen Mal verkaufte. Die gleichnamige Single erhielt 1996 einen Grammy und landete in einigen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, auf Platz 1 der Charts. Der Song ist auch der offizielle Soundtrack zum Film Dangerous Minds mit Michelle Pfeiffer. Für die Melodie ließ sich Coolio von Stevie Wonders Single Pastime Paradise aus dem Album Songs in the Key of Life inspirieren, aus der er auch einige Soundsamples verwendete.

 

My Soul, Coolios drittes Album, folgte 1997 mit der erfolgreichen Singleauskopplung C U When U Get There, basierend auf dem Kanon in D von Johann Pachelbel.

 

Nach einer 5-jährigen Pause folgte 2002 das erfolglose Album El Cool Magnifico. 2006 erschien The Return of the Gangsta, auf dem er von Snoop Dogg unterstützt wurde. Außerdem traten junge deutsche Rapper auf. Gangsta Lu übernahm in 4 einen Teil des Liedes. Auch Ladie K-la war auf dem Track Ladie and Gangsta zu hören. Kay Master Kay und Mad Rob hatten auf dem Track Dip it jeweils einen Part und die Band Brasa war auf Do it zu hören.

 

Als Schauspieler war Coolio unter anderem in den Serien Space 2063 (1996), Allein gegen die Zukunft (1999), Die Nanny (1998), und den Filmen Batman & Robin (1997), Die Hölle Hollywood (1997), Convent (2000), Daredevil (2003), Dracula 3000 (2004) und Shriek – Schrei, wenn du weißt, was ich letzten Freitag, den 13. getan habe (2000) zu sehen.

 

2004 nahm er an der ProSieben-Show Comeback – Die große Chance teil, bei der er Dritter wurde, hinter Chris Norman, der das Finale gewann, und Benjamin Boyce.

 

Im Jahr 2014 nahm er das Werbevideo „Take It to the Hub“ für Pornhub auf, bei dem u. a. Phoenix Marie einen Gastauftritt hat.

 

Im November 2017 wurde bekannt, dass Coolio der Vizepräsidentschaftskandidat von Cherie DeVille bei deren Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl 2020 sein werde.

 

Coolio starb überraschend am 28. September 2022 während eines Besuches bei einem Freund in Los Angeles.

Diskografie

29.09.2022 um 10:16 Uhr von Redaktion

Alben

2001: Coolio.com

2002: El Cool Magnifico

2008: Steal Hear

2009: From the Bottom 2 the Top

Kompilationen

2001: The Very Best

2001: Fantastic Voyage: The Greatest Hits

 

2012: The Essential Collection (2 CDs)

Weitere Singles

1993: County Line

1994: Dial a Jam (40 Thevz feat. Coolio)

1994: Mama, I’m in Love

1996: Atomic Dog (George Clinton feat. Coolio)

1996: Keep It on the Red Light (Ophélie Winter feat. Coolio)

1996: Payback (Montell Jordan feat. Coolio)

1996: Runaway (Janet Jackson feat. Coolio)

1996: Knee Deep (Dazzie Dee Feat. Coolio & CMW)

1997: All Night All Right (Peter André feat. Coolio)

1997: Hit 'em

1998: Raise the Roof (Chazz feat. Coolio)

2002: I Like Girls

2002: Ghetto Square Dance

2002: Coolio 2002 EP

2002: The Hustler (feat. Kenny Rogers)

2003: Don’t Go (Sat-r-day feat. Coolio)

2003: What Is a Mc

2005: Slip Away (Sicknature feat. Coolio)

2005: Slip Away Pt. 2 (Sicknature feat. Coolio)

2009: Lady (vs. Beat Nouveau feat. Storm Lee)

 

2009: Change (vs. Ennio Morricone)

Weitere Singles

29.09.2022 um 10:14 Uhr von Redaktion

1993: County Line

1994: Dial a Jam (40 Thevz feat. Coolio)

1994: Mama, I’m in Love

1996: Atomic Dog (George Clinton feat. Coolio)

1996: Keep It on the Red Light (Ophélie Winter feat. Coolio)

1996: Payback (Montell Jordan feat. Coolio)

1996: Runaway (Janet Jackson feat. Coolio)

1996: Knee Deep (Dazzie Dee Feat. Coolio & CMW)

1997: All Night All Right (Peter André feat. Coolio)

1997: Hit 'em

1998: Raise the Roof (Chazz feat. Coolio)

2002: I Like Girls

2002: Ghetto Square Dance

2002: Coolio 2002 EP

2002: The Hustler (feat. Kenny Rogers)

2003: Don’t Go (Sat-r-day feat. Coolio)

2003: What Is a Mc

2005: Slip Away (Sicknature feat. Coolio)

2005: Slip Away Pt. 2 (Sicknature feat. Coolio)

2009: Lady (vs. Beat Nouveau feat. Storm Lee)

2009: Change (vs. Ennio Morricone)

Auszeichnungen für Musikverkäufe

29.09.2022 um 10:14 Uhr von Redaktion

Goldene Schallplatte

 

 Australien

1996: für die Single 1, 2, 3, 4 (Sumpin’ New)

1996: für das Album Gangsta’s Paradise

1997: für die Single C U When U Get There

 Belgien

1996: für das Album Gangsta’s Paradise

 Dänemark

2021: für die Single Gangsta’s Paradise

 Frankreich

1996: für die Single 1, 2, 3, 4 (Sumpin’ New)

 Japan

1997: für das Album My Soul

 Kanada

1995: für das Album It Takes a Thief

1997: für das Album My Soul

 Neuseeland

1996: für die Single Too Hot

1996: für die Single 1, 2, 3, 4 (Sumpin’ New)

1997: für die Single Ooh La La

 Niederlande

1995: für das Album Gangsta’s Paradise

 Schweden

1996: für das Album Gangsta’s Paradise

2× Goldene Schallplatte

 

 Frankreich

1995: für das Album Gangsta’s Paradise

Platin-Schallplatte

 

 Belgien

1996: für die Single Gangsta’s Paradise

 Griechenland

2022: für die Single Gangsta’s Paradise[6]

 Italien

2019: für die Single Gangsta’s Paradise

 Kanada

1997: für das Album Gangsta’s Paradise

 Neuseeland

1995: für die Single Gangsta’s Paradise

1996: für das Album Gangsta’s Paradise

1997: für die Single C U When U Get There

 Niederlande

1995: für die Single Gangsta’s Paradise

 Schweden

1997: für die Single C U When U Get There

3× Platin-Schallplatte

 

 Australien

1996: für die Single Gangsta’s Paradise

4× Platin-Schallplatte

 

 Norwegen

 

1996: für die Single Gangsta’s Paradise

 

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