Marianne Affeldt

Marianne Affeldt

geb. Schreier
* 12.12.1934
† 05.05.2022
Erstellt von Frank Affeldt
Angelegt am 19.05.2022
1.644 Besuche

Neueste Einträge (93)

Gedenkkerze

Frank Affeldt

Entzündet am 25.06.2024 um 22:49 Uhr

Geliebte Mutter!

Wie hast Du Rosen geliebt! Als Du im Sterben lagst, hat Vater Dir immer eine rote Rose, ich Dir eine weiße mit ins Krankenhaus gebracht. Und zu Deiner Beisetzung gab es natürlich auch rote und weiße Rosen. 

Rote und weiße Rosen werden für mich immer ein Symbol für Dich und Deine Liebe sein - und auch für Vater! Und deshalb wollte ich im Herbst eben diese in meinem Garten anpflanzen... Als ich heute endlich wieder einmal Zeit hatte, mich bewusst um den Garten zu kümmern... - mir lief eine Gänsehaut über den Rücken! - ... Da blühen direkt am Wintergarten rote und weiße Rosen!  Und wieder haben Du und Vater hier alles vorbereitet! Nein! Ich bin nicht alleine ausgewandert, Du und Vater, ihr wart vor mir hier um mir meinen Heimathafen zu bereiten! In diesen Rosen, die so eng ineinander verwachsen sind, habt ihr euch mir gezeigt! Ich bin tief bewegt von eurer unendlichen Liebe!

 

Gedenkkerze

Frank Affeldt

Entzündet am 31.05.2024 um 23:40 Uhr

Oh Mutter!

Schon wieder ein Geburtstag ohne Dich! Der Dritte. Wie die Zeit vergeht! 

Seit Deinem Tod ist alles anders geworden. Sogar Deutschland habe ich endlich verlassen, sitze jetzt in der Nacht vor meinem eigenen Haus. Es würde Dir und Vater gefallen. Und gerade deshalb macht mich dieser Geburtstag so traurig 😢. Wie gerne würde ich das alles hier mit Dir und Vater teilen! So wie Camillo auf dem Foto (ihr hättet ihn geliebt!), so schaue ich der untergehenden Sonne hinterher, euch beiden, meinen geliebten Eltern. So wie die Sonne leuchtet ihr wunderschön nach, auch wenn ihr längst hinterm Horizont verschwunden seid...

Gedenkkerze

Frank Affeldt

Entzündet am 18.05.2024 um 06:41 Uhr

Wieder ein Jahrestag. Schon 2 Jahre ruhst Du heute in der Erde so fern von mir. Gestern war Vaters Geburtstag. Ich hoffe, ihr habt schön gefeiert. Ich vermisse euch beide so schrecklich! Deine Liebe wird mich immer begleiten. 

Gedenkkerze

Frank Affeldt

Entzündet am 05.05.2024 um 00:22 Uhr

... Worte kommen nur zögerlich ... War es gestern? Nein! Dein Gesicht wird in der Erinnerung noch weicher, noch hübscher! Das Foto ist schon länger zum Ölbild geworden, wird nun zum Aquarell, zerfliesst... Zwei Jahre auf den Tag. Während Vater und ich beim Frühstück saßen, hast Du endlich losgelassen, bist über die von unseren Tränen gebaute Regenbogenbrücke in ein besseres Morgen geschritten. 

Zeit ist seither noch unfassbarer, wird mehr und mehr Teil des großen Aquarells, zerfliesst. Du kommst nie mehr zurück, bist Teil des Gestern, des Heute und des Morgen. Du bist nie gegangen, immer da. Völlig unnahbar, wie nie gewesen. Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Ich verliere mich im Ozean der Zeitlosigkeit. Und eines nahen Tages zerfliesse auch ich zu einem Aquarell im Ozean Deiner Liebe!

Gedenkkerze

Frank Affeldt

Entzündet am 03.04.2024 um 05:41 Uhr

Zwei Jahre schon! Vor zwei Jahren bist Du für immer verstummt. Sonntag viertelnachacht. Vaters verzweifelter Anruf. Du standest nicht auf, lächeltest nur verlegen. Die Notärztin war auf dem Weg. Wie lange schon hatte ich mit solch einem Anruf gerechnet? Ja, Vater war fast 7 Jahre älter als Du. Ich hatte eine ganz andere Situation erwartet. Jetzt raffte ich das Nötigste zusammen, ein Blitzspaziergang mit Loco und heulend wie ein kleiner Junge die rund 600 km gen Süden gerast. Brigitte, die beste Freundin, saß derweil bei Vater. Ich war schnell und kam doch zu spät. Auf der Intensivstation in Unna lagst Du gequält. Sagtest Du noch "Hallo!" als Du mich sahst oder hast Du mich schon nicht mehr erkannt? Am nächsten Morgen durfte Vater mit, er ertrug sogar die täglichen Coronatests, und ein letztes Mal sah ich Dich auf einem Stuhl sitzen... Nach der Rückenmarkspunktion, der ich nur widerstrebend zugestimmt hatte, hast Du die Augen und den Mund nie mehr aufgemacht, so sehr Vater und ich auch gehofft und gebetet haben. Einen Monat später bist Du ganz leise gegangen... Zwei Jahre! Eine Ewigkeit. Und auch gestern. Was gäbe ich, Deine Stimme noch einmal zu hören, liebste Mama! 

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